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Interview über Krebs Teil 2

Das war im Mai 04 (vormals Ostschweizer News)
von Lotti Wohlwend

Die ältere Patientin (75) wurde von der Schulmedizin bereits aufgegeben. Sie hatte überall Metastasen: in der Lunge, in der Leber, in den Knochen, und rechnete bereits mit dem Tod. Sie wollte sterben, um jeden Preis.
Die junge Patientin, 25, Studentin an einer Filmhochschule, hat Brustkrebs und will um jeden Preis leben. Sie kam zu Frau cand. Dr. phil. Heitz, als die Schulmedizin sie bereits mehrfach behandelt hatte. Frau Heitz war der berühmte Strohhalm. Das Verrückte: Die ältere Patientin wurde von Dr. Heitz nach nur vier Monaten geheilt. Die Metastasen sind weg. Die Schulmedi-zin steht vor einem ihrer so berühmten Rätsel. Die junge Frau aber kämpft seit fünf Jahren mit allen Mitteln. Sie hat alles versucht: Operation, Chemotherapie, Bestrahlung. Sie will leben und kämpft. Nun macht sie als ihre Diplomarbeit einen Film zum Thema Krebs.
Ihr sehnlichster Wunsch: ein Kind.

Interview mit Frau cand. Dr. Heitz
von Lotty Wohlwend

Krebs zum Thema gemacht

Was hat Vorrang, das Leben ihres ungeborenen Kindes oder ihr eigenes?
Krebs, was ist das, fragten wir vor bald einem Jahr Corinne I. Heitz, Naturärztin in Wolfhalden, und sie erzählte die Geschichte zweier Frauen, die sie in den Monaten zu-vor behandelte. Beide Frauen hatten Krebs. Während die eine, heute 76, von dieser Krankheit geheilt ist, machte die andere, 26, ein Martyrium durch. Das Schicksal der beiden Frauen bewegte. Und oft wurden wir gefragt, wie geht es den beiden Frauen heute? Wir haben nachgefragt.

Frau Heitz, wie geht es den beiden Frauen heute, neun Monate nach unserem Ge-spräch?
Die ältere Patientin aus der Romandie gilt nach wie vor, auch von Seiten der Schulmedizin, als metastasenfrei. Sie hat, obwohl sie sehr stark verkrebst war, seit rund einem Jahr keine Metastasen mehr.

Damals erzählten Sie, dass die Frau Mühe hätte sich darüber zu freuen. Ein Wider-spruch?
Auf den ersten Blick, ja. Auf den zweiten aber, hat sich gezeigt, dass die Frau zwar von einer Krankheit geheilt worden ist, dass sich dahinter aber eine zweite verbogen lag. versteckt hat-te , eine schwere Depression. Zudem ist die Botschaft “krebsfrei” immer noch nicht bei ihr angekommen, diese permanente Angst, wieder erkranken zu können sterben zu müssen, ist noch heute bei ihr da. Jeder kleine Schmerz, jedes mögliche Anzeichen, verunsichert sie. Sie muss erst wieder lernen, gelöst zu leben. Das sagt sich so leicht.

Was wird werden?
Die Frau hat sich entschlossen, sich behandeln zu lassen und zwar in einer Psychosomati-schen Klinik. Sie will zur Ruhe kommen. Sie will sich wieder des Lebens freuen können.

Was ist mit der jungen Frau?
Sie hat ein ganz schwieriges Jahr hinter sich. Sie hat ihre Diplomarbeit, also den Film, in Ar-beit. Doch während den Dreharbeiten wurden die Schmerzen immer schlimmer und unerträg-licher, vor allem die Schmerzen am Oberarm. Doch sie arbeitet weiter, sie will, dass der Film im Frühjahr Premiere feiern kann.

Wo?
In Zürich.

Ein Film über Krebs?
Nicht als Hauptthema, Krebs spielt einfach eine Rolle.

Wie hat sich die Situation der jungen Frau entwickelt?
Es war im September. Da rief sie mich an und erzählte, dass sie schwanger sei. Sie hat sich so gefreut. Ihr grösster Wunsch war in Erfüllung gegangen, aber zu einem denkbar ungünsti-gen Zeitpunkt. 14 Tage bevoer sie wusste, dass sie schwanger sei,musste sie sich einer er-neuten Computertomogramm-Untersuchung unterziehen. Eine höchst schädliche Untersu-chung für das Kind. Ärzte, Fachleute und Pflegepersonal bedrängten sie, das Kind abtreiben zu lassen. Mit einer solchen Röntgenbelastung dürfe sie das Kind nicht behalten.

Sie war zum Zeitpunkt des CTs bereits schwanger?
Ja, sie war schwanger, wusste es aber nicht.
Und genau in dieser Zeit drängte sie der Onkologe zu einer dringenden Chemotherapie, woll-te sie überleben. Aber es war eine Therapie, die sie unmöglich während der Schwangerschaft machen durfte. Sie wollte ja das Leben ihres Kindes nicht gefährden. Es war eine schreckli-che Situation. Behielt sie das Kind, gefährdete sie ihr eigenes Leben. Aber in ihrem Bauch wuchs ihre grösste Erfüllung – ein Kind.

Es war ein schwieriges Hin und Her, das die junge Frau beinahe zerriss. Irgendwann, nach einem langen Spaziergang, schickte sie mir ein ergreifendes Mail und erklärte, sie habe sich nun gegen ihr Kind und für ihr Leben entschieden. Der Tumor war schon sehr gewachsen und drückte mittlerweile immer schmerzhafter auf ihren Armnerv.

Als ich die junge Frau fragte, ob ich in einem erneuten Interview über ihr Befinden erzählen dürfe, nahm sie sich Zeit für eine Antwort.
Später erzählte sie mir, dass sie daraufhin das Ultraschallbild ihres Kindes hervorholte, es lange betrachtete und sich fragte, ob es wirklich gut sei, wenn man das bekommt, was man sich so sehnlichst wünscht, vor allem dann, wenn es zu einem ungünstigen Zeitpunkt eintrifft?

Was wird nun sein?
Die junge Frau kämpft um ihr Leben und hofft, wenn es ihr wieder besser geht, dass der Wunschtraum – ein eigenes Kind – doch noch erfüllen wird.

Wie arbeiten Sie konkret mit den beiden Frauen?
Bei der älteren Patientin arbeite ich präventiv. Die Metastasen sind zwar weg, nie aber weiss man, ob die Krankheit nicht doch wieder an einer Stelle des Körpers wieder ausbricht.

Wie haben Sie die Patientin während ihrer Erkrankung behandelt?
Durch eine Mikroimmuntherapie. Diese Therapie wirkt dort am sichersten, wo die Schulmedi-zin derzeit nicht mehr weiter weiss, nämlich beim Pankreaskrebs und bei den sogenannten Epitelkarzinomen, Karzinome, die auf der Hautoberfläche, auch im Körperinnern, wachsen. Beide Krebsarten sind in ihrer Form äusserst aggressiv.

Und die junge Frau, wie wird sie derzeit von Ihnen behandelt?
Weil sie nicht in der Schweiz lebt - sie macht ihr Filmstudium im Ausland - beschränkt sich meine Therapie derzeit vor allem über das Telefon. Das heisst, wir reden viel miteinander. Alle drei Monate kommt sie zu mir in die Praxis.

Und dann?
Es war ihr Wunsch, endlich ohne Chemotherapie und Bestrahlung leben zu können. Es hat alles nichts genützt. Wir konnten keinen Stillstand herbeiführen. Vielleicht hat auch der Stress der Diplomarbeit dem Krebs zusätzlichen Nährboden verschafft.
Nun hat sie die Bestrahlungstherapie wieder aufgenommen und ich habe die Behandlung unterbrochen. Wir beschränken uns nun darauf, zu verhindern, dass sie zu starke Nebenwir-kungen bekommt.

Wie das?
Zum Beispiel mit hochdosierten Gaben von Selen oder mit anderen Radi-kalenfängern. Ich gebe auch Mittel, die helfen beim Strahlenkoller und gegen die Übelkeit; ganz nach Bedürfnis der Patienten.

Wann bieten Sie Ihren Patienten was an?
Die Patienten bestimmen ganz klar, welche Therapie sie wünschen. Ich zeige, was machbar ist und dann entscheiden sie.

Kennt man heute die Ursachen einer Krebserkrankung?

Ich gehe davon aus, dass die Ursache fast aller Krebserkrankungen in einer starken hohen viralen Belastung liegt. Und genau dort ist die Schwachstelle der Schulmedizin. Sie hat sich zwar auf die Bekämpfung der Bakterien gestürzt und die Antibiotika erfunden, aber die Viren vergessen. Diese sind mittlerweile zur modernen Plage der Menschheit geworden.
Je nach genetischer Disposition können daraus rund 35′000 Folgeerkrankungen entstehen.
So ist im Grunde genommen gar nicht der Krebs das Thema, sondern die Frage: Was behin-dert unser Immunsystem? Praktisch allen chronischen Erkrankungen basieren auf einer vira-len Belastung, die das Auto Immunsystem lahm legt.
Der Krebs ist im Grunde genommen nur die letzte Stufe einer langen Entwicklung Erkrankungsreihe, und daher oft nicht mehr reversibel.

Ein Virus, auf den man das Augenmerk unbedingt legen muss, ist der das Herpes Virus. Es kann allein durch die Menstruation oder durch Stress reaktiviert werden. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass Frauen häufiger an chronischen Erkrankungen leiden als Männer.