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Amalgam

Es war mir schon lange ein Anliegen, dieses Thema hier zu behandeln. Die Praxis zeigt, auch wenn manche Theoretiker dies gerne weiterhin bestreiten, dass Amalgamfüllungen ein Problem für die Gesundheit darstellen.

Immer mehr PatientInnen klagen über ähnliche Symptome, welche aber keinem organischen Leiden zugeordnet werden können.
Da sich unsere Praxis schwergewichtig mit autoimmunen Erkrankungen ( M. Bechterew, Reitersyndrom, Multiple Sklerose, M. Crohn und andere) sowie Krebs beschäftigt, dürfen wir die Problematik “Amalgam” auf gar keinen Fall vernachlässigen.

PatientInnen mit autoimmunen Erkrankungen, chronischen rheumatischen Leiden oder Krebs empfehlen wir dringendst, sich die noch bestehenden Amalgamfüllungen durch andere ersetzen zu lassen. Dies allein reicht allerdings nicht aus, der gesamte Organismus muss entgiftet werden, in der Regel handelt es sich um die Schwermetalle, Quecksilber, Kupfer, Silber, Zinn und Zink.

siehe auch: Alternative Behandlung von autoimmunen Erkrankungen, im Speziellen der Multiplen Sklerose


Was ist Amalgam?

Der Verein Amalgam-Gschädigter Schweiz hat auf seiner Homepage eine sehr gute Zusammenfassung des Problems beschrieben, wir geben hier den unveränderten Text wieder:

Was ist Amalgam und wie zeigt sich eine Vergiftung?

Was ist Amalgam?
Seit etwa 150 Jahren werden kariöse Zähne mit Amalgam versorgt. Ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung trägt dieses preisgünstige, einfach und schnell zu verarbeitende Material im Mund.
Die häufigste Zusammensetzung von Amalgam:

ca. 50 % Legierungspulver (Silber, Zinn, Kupfer, Zink, Quecksilber) ca. 50 % flüssiges Quecksilber werden vermischt und sofort als Zahnplombe gelegt.

Im Unterschied zu anderen Metallen gibt Quecksilber schon bei Raumtemperatur Dämpfe ab, die hoch giftig sind. Dieses Verdampfen ist bei Körpertemperatur in der Mundhöhle noch erhöht.
Personen mit mehreren Füllungen tragen ständig einige Gramm Quecksilber im Mund. Durch Kauen, Zähne putzen, heisse Getränke und galvanische Effekte wird Quecksilber gelöst. Es kann vom Körper aufgenommen und in verschiedenen Organen (Niere, Leber, Gehirn, Bindegewebe) abgelagert werden. Dadurch wird einerseits der Stoffwechsel gestört (Enzymblockaden), andererseits werden die Zellen und die Erbsubstanz geschädigt.
Auch Zinn, Silber und Kupfer (seltener Zink) können sich im Körper ablagern und wirken in höheren Mengen giftig.

Wie zeigt sich eine Vergiftung?

Eine Amalgamvergiftung zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich. Die Krankheit bricht je nach Konstitution am individuell schwächsten Organsystem aus.
Besonders gefährdet sind Ungeborene (Bis zu 50 % des gespeicherten Quecksilbers der Mutter geht auf den Fötus über) und Kinder. Die Krankheit bricht oft bei Frauen und Männern im mittleren Alter aus.

Amalgam wirkt vor allem toxisch auf:
das Nervensystem (Schmerzen, Depressionen, Lähmungen)
das Immunsystem (Infektanfälligkeit, Allergien, Pilze)
das Hormonsystem (Müdigkeit, Nervosität, Zyklusverschiebungen)
die Schleimhäute (Nebenhöhlenentzündungen, Colitis, Brennen im Mund)
das Binde- und Stützgewebe (Gelenk- und Muskelschmerzen)

Unterteilung der Amalgamkranken in drei Gruppen

1.AmalgamträgerInnen, die nicht eigentlich krank sind, jedoch gelegentlich unter Müdigkeitserscheinungen leiden.

2.AmalgamträgerInnen, die gehäuft unter verschiedenen Symptomen wie Müdigkeit, Lichtscheu, Kopfschmerzen, Appetitstörungen und depressiven Verstimmungen leiden, jedoch ihrer Arbeit noch nachgehen können.

3.AmalgamträgerInnen, die im Vollbild ihrer Erkrankung stehen, deren Körper dekompensiert hat, und die unter enormen Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Dämmerzuständen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Atemproblemen, akuter und/oder chronischer Hyperventilation, Gefühlsstörungen (Kribbeln in den Extremitäten), Muskelzittern, Krämpfen, Gehstörungen, Metallgeschmack im Mund, vegetativer Dysregulation, Sehstörungen, chronischen Durchfällen, Gewichtsverlust, Muskel- und Gelenkschmerzen, Unruhe, Angstzuständen, mitunter Sterbeängsten leiden.

Körperliche Symptome

Migräne, Kopfschmerzen
Müdigkeit,
Erschöpfungszustände
feines Zittern der Hände
Schwindel,
Vergesslichkeit
Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
Metallischer Geschmack im Mund
Entzündungen in Mund und Rachen
Infektanfälligkeit,
Entzündungen,
Herzrhythmusstörungen,
Kreislaufprobleme,
Gelenkschmerzen,
Muskelschwäche,
Störungen der Augenfunktion,
Tinnitus,
Magen-Darmprobleme,
Colitis,
Menstruations- und Fertilitätsstörungen

Seelische Symptome

Angst, Unruhe Gereiztheit, Nervosität Depressionen, Unlust Konzentrationsschwäche Gedächtnisschwäche Unruhiger Schlaf,
Alpträume,
Halluzinationen,
Stottern,
verwaschene Sprache,
Menschenscheu,
Aggressivität,
Licht- und Lärmempfindlichkeit

Ende des Originaltextes

Was können wir tun?

Diagnostisch stehen uns zum einen die Elektroakupunktur nach Dr. Voll und zum anderen Labortests zur Verfügung. Die Computer-Regulations-Thermographie ermöglicht es uns, den Schweregrad der Erkrankung und Organbelastungen, sowie eine genaue Diagnostik der Zähne zu erhalten.

In enger Zusammenarbeit mit ganzheitlich arbeitenden Zahnärzten werden wir die Sanierung Ihrer Zähne veranlassen.
Dr. med. dent. Heiko Herzberg, Horn

MM-Tagesklinik für ganzheitliche und ästhetische Zahnmedizin

Therapeutisch wird es das Allerwichtigste sein, die Schwermetalle aus Ihrem Körper zu entfernen. Zum einen macht dies der Zahnarzt, zum anderen werden Sie von uns Medikamente zur Ausleitung bzw. Entgiftung erhalten.

Siehe auch: Störungen aus dem Zahnbereich

Nützliche Informationen:

Motion vom 19. Juni 2003 von Pia Hollenstein (Nationalrätin)

Bericht des Kongress-Abgeordneten Dan Burton bzgl. Quecksilber in Medikamenten (Englisch)

Die Weltgesundheitsorganisation schlägt Alarm. Unsere Welt ist mit Quecksilber so belastet, dass es kaum noch Menschen gibt, welche nicht schon längst die Toleranzgrenzen im Blut überschritten haben. Besonders in Industrieländern haben Frauen über 40 den Toleranzwert im Durchschnitt um mindestens das Sechsfache überschritten.

Plötzlich ist auch die Rede von der Giftigkeit des Quecksilbers, dass es das Zentralnervensystem angreift etc. Hauptsächlich stammt des Quecksilber aus der Industrie, es hat unser Trinkwasser und die Erde verseucht.Wenn nun aber die Giftigkeit und die Zusammenhänge zwischen Quecksilber und Nervenschädigungen öffentlich angeprangert werden, können wir nur hoffen, dass dies auch gesetzliche Folgen zeitigen wird, nach dem Motto: ” Quecksilber in aller Leute Mund!” - wird verboten werden müssen!

Mehr dazu finden Sie auf der Webseite der UNO Umweltbehörde UNEP (Englisch / Französisch und Spanisch)

und in der (pdf) Grossuntersuchung der USA bei uns auf dem Internet runterzuladen 250 Seiten ! in PDF-Format in Englisch.

Literaturempfehlungen:

Max Daunderer
Amalgam

Joachim Mutter
Amalgam, Risiko für die Menscheit

Andree Benedde
Amalgam, Vorsicht Gift, medizinische und rechtliche Patienteninformationen

Robert Forsberg
Fakten über Amalgamvergiftung und Sanierung